Mit dem Dekret „Gründung und Errichtung der neuen Österreichischen Kapuzinerprovinz durch Vereinigung der beiden Provinzen Wien und Nordtirol“ vom 28. Mai 2007 wurde die Österreichische Kapuzinerprovinz mit Wirksamkeit vom 30. Mai 2007 als juristische Person kirchlichen Rechtes errichtet. Sie umfasst gemäß den Ordenssatzungen die ihr zugeordneten Brüder und Brüdergemeinschaften der Kapuziner und hat ihren Sitz in Innsbruck, Kaiserjägerstr. 6.
Mit Bestätigung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur hat die Österreichische Kapuzinerprovinz die Rechtspersönlichkeit auch für den staatlichen Bereich erlangt.
Provinzpatron ist der Hl. Laurentius von Brindisi.
Sowohl die Wiener Kapuzinerprovinz (Tegetthoffstr. 2, 1010 Wien) als auch die Nordtiroler Kapuzinerprovinz bleiben gemäß Statuten als juristische Personen nach kirchlichem und staatlichem Recht bestehen. Ihre Aufgabe ist, die jeweils in ihrem Besitz befindlichen Liegenschaften für das Leben der Kapuziner in Österreich zur Verfügung zu stellen bzw. wirtschaftlich zu nutzen, um daraus einen Beitrag zur Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen des Kapuzinerordens zu leisten.
Zur Wiener Provinz gehören die Klöster Hartberg, Irdning, Klagenfurt, Leibnitz, Wien I. und Wiener Neustadt sowie die bereits aufgehobenen Klöster Gmunden, Graz/Lorenzheim, Knittelfeld, Linz und Scheibbs.
Zur Nordtiroler Provinz gehören die Klöster Feldkirch, Gauenstein, Imst, Innsbruck, Ried im Innkreis und Salzburg sowie die aufgehobenen Klöster Braunau, Bregenz, Dornbirn und Kitzbühel.
Geschichte der Wiener Kapuzinerprovinz
Geschichte der Nordtiroler Kapuzinerprovinz

