Viele Monate war die Kapuzinerkirche in Werne für die Öffentlichkeit geschlossen. Der Grund: eine gründliche Renovierung des barocken Gotteshauses. Am 14. Februar 2021 wurde die Kirche feierlich wieder eröffnet - mit einem Gottesdienst. "Wir freuen uns sehr über die Eröffnung", sagt der Kapuziner Romuald Hülsken, der dem Kloster in Werne vorsteht. "Unsere Kirche erstrahlt in neuem Glanz."

Es ist ein zentraler Begriff für Führungskräfte: Achtsamkeit. Doch was bedeutet das konkret? Geht es um eine Methode zur Leistungssteigerung oder eine Haltung dem Leben gegenüber? Br. Thomas Dienberg, Kapuziner und Professor für Theologie der Spiritualität in Münster, kommentiert den Begriff mit franziskanischem Blick und gibt Interessierten sieben Leitsätze für achtsame Führung an die Hand.

Der Entschluss der Kapuziner in Altötting, sich auf den Standort St. Konrad zu konzentrieren, steht schon länger fest. Zum September 2021 werden die Ordensleute St. Magdalena verlassen. Nun ist klar, wo die Brüder unterkommen werden: Zwei Brüder sind bereits nach St. Konrad umgezogen, fünf weitere kommen ab September hinzu. Für weitere vier Kapuziner sucht die Provinzleitung noch eine Wohnmöglichkeit in unmittelbarer Umgebung.

Kapuziner Harald Weber ist Ausbildungsleiter der Deutschen Kapuzinerprovinz und leitet den Konvent des Klosters zum Mitleben in Stühlingen. Warum Bruder Harald lebenslanges Lernen für wichtig hält, welche Entwicklungen es im Noviziat im italienischen Camerino gibt und was er selber in Sachen Fortbildung plant, sagt er im Interview.

Erstmals findet in diesem Jahr in Deutschland der „Vocation Music Award 2021“ statt. Bei diesem Wettbewerb können junge Musikerinnen und Musiker einen selbstgeschriebenen Song zum Thema Berufung einreichen. Mit-Organisator ist die Deutsche Kapuzinerprovinz. „Berufung ist wichtig, da ich nur das wirklich und begeistert leben kann, was mich zutiefst bewegt. Und das muss jeder Mensch für sein Leben herausfinden“, erklärt Bruder Christophorus Goedereis, Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz.

Der Kapuziner Markus Benedikt ist am 3. Februar 2021 im Alter von 80 Jahren im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel verstorben. Wenige Tage zuvor hatte er einen schweren Gehirninfarkt erlitten, nach einer Notoperation wurde er ins künstliche Koma versetzt. Von 2005 bis 2018 wirkte Pater Markus Gemeinden Tröndel, Dollerup und Schwentinental-Raisdorf (Erzbistum Hamburg). Im Jahre 2018 ging er offiziell in den Ruhestand.

Am 2. Februar ist der „Tag des geweihten Lebens“. Diesen hatte Papst Johannes Paul II. am Kirchenfest Mariä Lichtmess eingeführt. "Geweihtes Leben ist nicht einfach nur eine fromme Existenz hinter Klostermauern, sondern ein Zeichen und zugleich eine Botschaft für die Menschen und für die Welt", sagt Br. Christophorus Goedereis, Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz. Der 2. Februar lade alle Ordensleute ein, sich auf das Charisma ihres Gründers zu besinnen.

Was bedeutet Macht? Wie kann ich diese gut in der Beziehung zu anderen einsetzen? Hat die Kirche ein Machtproblem - und wie lässt es sich lösen? Ein Interview aus der Reihe "Was uns bewegt: Kapuziner im Gespräch" über die Bevollmächtigung durch Gott, Einfluss in den Medien, Charakterköpfe im Orden und die Machtlosigkeit in der Krise. Mit Bruder Paulus Terwitte, der im Kapuzinerkloster in Frankfurt am Main lebt.

Einmal im Monat feiern die Kapuziner ab sofort die Sonntagsmesse um 11 Uhr in der Liebfrauenkirche in "Leichter Sprache". Das bedeutet: einfache Texte, kurze Sätze, verständliche Sprache, klare Symbole und eingängige Musik. „Seit fast 700 Jahren steht die Liebfrauenkirche mitten in Frankfur, seit 25 Generationen wird hier immer neu gefragt, was Menschen im Leben und Glauben helfen könnte“, freut sich Bruder Stefan Maria Huppertz, der seit 2019 Rektor von Liebfrauen ist, über das neue Angebot. 

Bruder Christian Albert ist 34 Jahre alt, Bankkaufmann, Koch und Kapuziner und lebt seit einem halben Jahr in Albanien. Was den jungen Kapuziner bewegt hat, in die Mission nach Fushë-Arrëz im Norden des Landes zu gehen, was er mit dem Begriff Mission verbindet und wie er aus einer Sehnsucht heraus seine Berufung gefunden hat, erzählt er im Interview auf kapuziner.de.

In diesem Jahr feiern die franziskanischen Orden in Deutschland ein besonderes Jubiläum: Vor 800 Jahren kamen die ersten Minderbrüder im Deutschen Reich an. Die drei franziskanischen Orden in Deutschland, die Minoriten, die Franziskaner und die Kapuziner, werden sich 2021 in vielfältiger Form mit diesem Jubiläum auseinandersetzen. „Die franziskanischen Ideale sind gerade heute aktueller denn je. In diesem Jahr wollen wir mit der Gesellschaft über unsere Grundwerte sprechen“, sagt Christophorus Goedereis, Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz.

Am 4. Januar 2021 ist der Kapuziner Theodosius Arquint in Altötting verstorben. Der Ordensmann wurde am 19. Januar 1923 als Benedikt Arquint in Ruschein im Unterengadin im Kanton Graubünden geboren. Mit 16 Jahren wurde er Kapuziner und erhielt den Ordensnamen Theodosius. 1947 wurde Bruder Theo zum Priester geweiht und war danach viele Jahre als Katechet, Beichtvater und Seelsorger tätig. Seit 2003 wirkte Bruder Theo am Wallfahrtsort Altötting.

In der Münchner St.-Antonius-Kirche, die von Kapuzinern betreut wird, werden bis April 2021 jeden Mittag arme Münchner mit warmen Speisen versorgt. Das Angebot der Caritas wird von der Erzdiözese München und Freising mit 120.000 Euro unterstützt. "Raum ist kostbar in unseren Städten. Für das Seelsorgeteam und mich gab es deshalb keinen Zweifel, den Raum, den wir haben, mit Bedürftigen zu teilen", sagt Bruder Bernd Kober, Kapuziner und Pfarrer in St. Anton im Pfarrverband Isarvorstadt in München.

Auch das Kapuziner-Kloster in Stühlingen, ein Kloster zum Mitleben, ist von den Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen. Keine Gäste mehr, stille und leere Gänge: Wie die kleine Gemeinschaft vor Ort, die aus Franziskanerinnen und Kapuzinern besteht, mit der aktuellen Situation umgeht.

Die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie macht einsam. Kontaktbeschränkungen und Abstand widersprechen der natürlichen Sehnsucht nach räumlicher Nähe, die rein digital nicht gestillt werden kann. Wie man diese schwierige Lage durchstehen kann und warum man Gott durchaus die eigene Not dieser Tage hinhalten kann, kommentiert der Kapuziner Stefan Maria Huppertz aus Frankfurt am Main. 

Selige Kapuziner: Der Vatikan hat Ende Oktober ein Dekret erlassen, in dem das Martyrium der beiden Kapuziner Leonard Melki und Thomas Saleh anerkannt wird. Die beiden Ordensleute und Priester waren Kapuziner der Kustodie im Nahen Osten und wurden aus „religiösem Hass“ getötet. Sie starben in den Jahren 1915 und 1917 im Zuge des Völkermordes an den Armeniern durch das Osmanische Reich.

„Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe, noch Zerfahrenheit.“ Dieses Zitat ist von Franz von Assisi zum Thema "Stille" überliefert. Warum ist Stille wichtig? Wie kann ich in der Ruhe Gott erfahren? Und kann ich in der Stille auch Gemeinschaft erfahren? Antworten auf diese Fragen gibt der Kapuziner Pius Kirchgessner, der im Kloster Zell am Harmersbach lebt und arbeitet. Ein Gespräch mit Bruder Pius über die Gegenwart Gottes, den inneren Chor der Ängste und die Selbstfindung.