Am 4. Januar 2021 ist der Kapuziner Theodosius Arquint in Altötting verstorben. Der Ordensmann wurde am 19. Januar 1923 als Benedikt Arquint in Ruschein im Unterengadin im Kanton Graubünden geboren. Mit 16 Jahren wurde er Kapuziner und erhielt den Ordensnamen Theodosius. 1947 wurde Bruder Theo zum Priester geweiht und war danach viele Jahre als Katechet, Beichtvater und Seelsorger tätig. Seit 2003 wirkte Bruder Theo am Wallfahrtsort Altötting.

Besondere Ehrung für Br. Rodolfo Veith: Das vor wenigen Wochen eröffnete Gebäude der Poliklinik im mexikanischen Chalcatongo trägt den Namen des vor Kurzem verstorbenen Kapuzinerbruders. Der Kapuziner war 20 Jahre im Land tätig, in Chalcatongo/Oaxaca, in Puebla und in Cancún. „Br. Rodolfo hat die Herzen unseres Volkes berührt und geprägt. Er hatte ein mixtekisches Herz“, sagt Br. Justino Sánchez, Guardian der Kapuziner in Chalcatongo.

Die Kapuziner der Deutschen Kapuzinerprovinz wünschen Ihnen frohe Weihnachten, gesegnete Feiertage und einen guten Übergang ins Jahr 2021! In seinem Weihnachtsbrief blickt Provinzial Christophorus Goedereis auf das vergangene Jahr zurück - und wirft einen Blick voraus, was das Jahr 2021 bringen könnte. Für Bruder Christophorus steht fest: "Weihnachten war von Anfang an anders". Es ist Zeit, darüber nachzudenken, wie wir unsere Lebensweise im kommenden Jahr verändern können und wollen.

In der Münchner St.-Antonius-Kirche, die von Kapuzinern betreut wird, werden bis April 2021 jeden Mittag arme Münchner mit warmen Speisen versorgt. Das Angebot der Caritas wird von der Erzdiözese München und Freising mit 120.000 Euro unterstützt. "Raum ist kostbar in unseren Städten. Für das Seelsorgeteam und mich gab es deshalb keinen Zweifel, den Raum, den wir haben, mit Bedürftigen zu teilen", sagt Bruder Bernd Kober, Kapuziner und Pfarrer in St. Anton im Pfarrverband Isarvorstadt in München.

Am 9. Dezember 2020 sind im Rahmen einer liturgischen Feier in der Kapuzinerkirche in Tilburg in den Niederlanden durch den deutschen Provinzial Br. Christophorus Goedereis drei niederländische Kapuziner zum Delegat und Delegationsrat ernannt worden. Neuer Delegat ist Bruder Piet Hein van der Veer. Zum ersten Rat ernannte der deutsche Provinzial Bruder Ad Vermeulen, Bruder Antoon Mars ist zweiter Rat. Die Ernennung gilt für drei Jahre.

Ist Zweifel ein Freund oder ein Feind des Glaubens? Wie gehe ich mit meinen und fremden Zweifeln um? Ein Interview aus der Reihe "Was uns bewegt: Kapuziner im Gespräch" über die Konfrontation mit der Realität, die Güte Gottes und persönliche Ohnmacht. Mit dem Kapuziner Marinus Parzinger.

 

 

Viel wurde und wird in den Zeiten der Corona-Pandemie ausprobiert im Netz. Der Kapuziner Paulus Terwitte fordert in seinem Kommentar auf kapuziner.de, Geld in die Hand zu nehmen, um digitale Angebote in angemessener Qualität zu produzieren und anzubieten. Mit einer neuen, digitalen katholischen Stiftung kann es nach Ansicht von Bruder Paulus gelingen, glaubensvoll und hoffnungsfroh eine digitale Gemeinde aufzubauen.

In Corona-Zeiten ist es schwer, in Verbindung zu bleiben. Die Kapuziner bieten dazu verschiedene Formate an, um digital und gemeinsam die Adventszeit zu feiern. Ob in den Niederlassungen der Kapuziner in Münster, München, Frankfurt oder in Stühlingen: Überall bieten junge und alte Ordensleute aus dem Orden Möglichkeiten, mit ihnen digital in Kontakt zu treten und gemeinsam die Adventszeit in neuer Form zu begehen.

Auch das Kapuziner-Kloster in Stühlingen, ein Kloster zum Mitleben, ist von den Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen. Keine Gäste mehr, stille und leere Gänge: Wie die kleine Gemeinschaft vor Ort, die aus Franziskanerinnen und Kapuzinern besteht, mit der aktuellen Situation umgeht.

Der Kapuziner Flavian Ascher ist am 24. November in Deggingen verstorben. Pater Flavian, mit Taufnamen Otto Franz, wurde am 4. März 1935 in Sternberg im Sudetenland geboren. Am 16. September 1957 trat er dem Orden der Kapuziner bei und absolvierte das Noviziat in Stühlingen. Seinen starken Glauben, das tiefe Gottvertrauen und seinen Sinn für das Schöne fasste er zeit seines Lebens in Poesie. Immer wieder verfasste er zu besonderen Anlässen Gedichte oder Liedstrophen. Im Frühling dieses Jahres erschien sein Büchlein „Pater Flavian erzählt“.

Der 19. November ist der Festtag der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die als Sinnbild tätiger Nächstenliebe verehrt wird. Wie hat Elisabeth gelebt? Was verbindet sie und Mutter Teresa? Und wie war das nochmal mit dem Rosenwunder? Der Kapuziner, Theologe und Franziskusforscher Leonhard Lehmann, der in Münster lebt, gibt Antworten. Zwölf spannende und aufschlussreiche Minuten, hören Sie doch mal rein und klicken Sie hier.

Die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie macht einsam. Kontaktbeschränkungen und Abstand widersprechen der natürlichen Sehnsucht nach räumlicher Nähe, die rein digital nicht gestillt werden kann. Wie man diese schwierige Lage durchstehen kann und warum man Gott durchaus die eigene Not dieser Tage hinhalten kann, kommentiert der Kapuziner Stefan Maria Huppertz aus Frankfurt am Main. 

Selige Kapuziner: Der Vatikan hat Ende Oktober ein Dekret erlassen, in dem das Martyrium der beiden Kapuziner Leonard Melki und Thomas Saleh anerkannt wird. Die beiden Ordensleute und Priester waren Kapuziner der Kustodie im Nahen Osten und wurden aus „religiösem Hass“ getötet. Sie starben in den Jahren 1915 und 1917 im Zuge des Völkermordes an den Armeniern durch das Osmanische Reich.

„Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe, noch Zerfahrenheit.“ Dieses Zitat ist von Franz von Assisi zum Thema "Stille" überliefert. Warum ist Stille wichtig? Wie kann ich in der Ruhe Gott erfahren? Und kann ich in der Stille auch Gemeinschaft erfahren? Antworten auf diese Fragen gibt der Kapuziner Pius Kirchgessner, der im Kloster Zell am Harmersbach lebt und arbeitet. Ein Gespräch mit Bruder Pius über die Gegenwart Gottes, den inneren Chor der Ängste und die Selbstfindung.

„Kirchen in Chile brennen“: So titelten vor einigen Tagen zahlreiche Zeitungen. Der Kapuziner Juan Bauer lebt seit 1974 in Chile, zurzeit in Pucón in der Región de la Araucanía. „Das Land ist gespalten zwischen einigen wenigen sehr reichen Personen und einer Mehrheit, die um ihre Existenz hart ringen muss“, berichtet der Priester im Interview. Was er über die aktuelle Lage nach dem Verfassungsreferendum im Oktober, die Corona-Pandemie und die soziale Spaltung im Land zu erzählen hat, lesen Sie hier.

Laut dem aktuellen Monitor Jugendarmut 2020 der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KjS) ist die Armut "eine feste Begleiterin" im Leben vieler Jugendlicher. 3,2 Millionen Kinder und Jugendliche sind armutsgefährdet, Corona verschärft die Lage noch. Jugendliche sind besonders gefährdet, weil gerade diese Lebensphase gleichzeitig wichtig und instabil ist. "Kinder und Jugendliche müssen die Chance erhalten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen", sagt der Kapuziner Jens Kusenberg. Ein Kommentar.

Deutsche und niederländische Kapuziner rücken zusammen: Mitte November wird die Generalkustodie der niederländischen Kapuziner in eine Delegation der Deutschen Kapuzinerprovinz umgewandelt. Diese Entscheidung hat Roberto Genuin, Generalminister der Kapuziner, in Rom getroffen. Der Grund für die Zuordnung der Niederlande zur deutschen Provinz: Die Voraussetzungen für das Bestehen einer eigenständigen Kustodie in den Niederlanden sind nicht mehr gegeben. Die niederländischen Kapuzinerbrüder sind damit ab dem 12. November 2020 Teil der deutschen Provinz.

Fünf Jahre nach seinem Schreiben „Laudato si‘“ hat der Papst am 3. Oktober 2020 in Assisi ein weiteres Grundsatzdokument für die gesamte Menschheit veröffentlicht. Wieder hat er einen franziskanischen Titel gewählt: „Fratelli tutti“. Ein Gespräch über die neue Enzyklika mit dem Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz, Christophorus Goedereis. Er sagt: "Das Dokument zeigt uns nicht nur, wie aktuell die franziskanische Spiritualität ist – es zeigt uns auch, dass die Menschheit sich neu für die Grundwerte entscheiden muss, die dem Heiligen Franziskus heilig waren."

Jubiläum in Corona-Zeiten: Gemeinsam mit Weihbischof Peter Birkhofer und anderen Gästen aus Politik und Gesellschaft haben die Kapuziner im Kloster Zell am Harmersbach das Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen des Klosters gefeiert. In einem feierlichen Gottesdienst wurde das besondere Wirken der Ordensmänner in der Wallfahrtskirche „Maria zu den Ketten“ und im Ort Zell am Harmersbach gewürdigt. In seiner Predigt lobte Birkhofer die Kapuziner in Zell für den „Ort der Begegnung“, den sie auch in ihrer Arbeit für die Wallfahrtskirche immer wieder prägen.